| seit ca. 1900 |
Betreuung katholischer Studenten in Rostock |
| 1901 |
Gründung „Albertus-Magnus-Verein“ |
| 1908 |
Gründung des „Vinzens-Vereins“ auf Vorschlag Dr.
Carl Sonnenschein (zur Unterstützung der Studenten)
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| Herbst 1912 |
Zusammenschluß katholischer Studenten in Rostock
zu freien Zirkeln = organisierte Seelsorge für
Studenten
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| 28.02.1913 |
Gründung eines akademischen „Bonifatius-Vereins“ in
Rostock (ca. 25 Mitglieder)
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| ab Sep. 1914 |
Erliegen des Vereinslebens durch I. Weltkrieg |
| 26.09.1917 |
Gründung der „Vereinigung von katholischen
Studenten- und Studentinnenseelsorge für das deutsche
Sprachgebiet“
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| Okt. 1919 |
Wiederaufnahme der Vereinsarbeit |
| 27.06.1920 |
Gründung eines „Katholischen Akademischen Zirkels“
(K.A.Z.) |
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| 20.07.1933 |
Reichskonkordat zwang katholische Verbände das
Konfessionsprinzip aufzugeben
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| 12.04.1935 |
Verurteilung von Prälat Leffers infolge
Denunziation durch drei Rostocker Studenten zu 2½ Jahren
Gefängnis
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| 1940 |
erneute Verurteilung zu 2½ Jahren Gefängnis |
| Dez. 1940 |
Prälat Leffers wird aus Mecklenburg verwiesen |
| 1933-1941 |
regelmäßige Montagabend-Veranstaltungen |
| 1941 |
Pfarrer Hemesaat wird Studentenseelsorger |
| April 1944 |
Bombardierung der Christus-Kirche, trotz
Bombenangriffen wird der Montagtreff zeitweise auf Donnerstag
verlegt
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| nach 1945 |
entstand aus Studentenseelsorge alter Form die „Katholische Studentengemeinde“ (KSG)
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| 1945-1949 |
Kaplan Hermann Jansen wurde erster
Studentenpfarrer in Rostock
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| 17.03.1946 |
Vermeldung in der Christusgemeinde: „Die Studenten
und Studentinnen haben am Dienstagabend 8.00 Uhr
einen religiösen Vortrag im Pfarrhaus“ (nach nur
10 Monaten Unterbrechnung)
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| 19.07.1946 |
erster Semesterschlußgottesdienst der Nachkriegszeit |
| 1947 |
religiöse Dienstag-Vorträge werden regelmäßig mit
der Feier der Gemeinschaftsmesse verbunden
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| ab März 1947 |
„religiöse Stunden“ der Studentengemeinde in der
Augustenstr. 93, im Haus von Familie Blüme
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| 07.04.1947 |
erstmalige Erwähnung der „Studentengemeinde“
-
montäglicher Bibelkreis, Gründung einer
Schola, Gottesdienste in der Kapelle der
Schwesternniederlassung Lindenstr. 2, Sonntags-
Nachmittagsveranstaltungen unter dem Titel „Unser Schatzkästchen“
- große Wohnungsnot führte zur
Zimmervermittlung in der KSG
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| Juni 1948 |
Anmieten des Hauses Augustenstr. 93 durch
Kirchenvorstand als Wohnheim und Mensa für bedürftige
Studenten
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| 23.06.1948 |
erster Einkehrtag in diesem Haus (geweiht auf den Namen
„Prälat-Leffers-Heim“)
-
vielfältige Veranstaltungsangebote:
Studentenvorträge, Diskussionen und philosophische Vortäge,
in denen man sich mit dem Materialismus
auseinandersetzte
-
wöchentlich an einem festen Wochentag um
6.30 Uhr Studentenmesse
- zu Abendrunden trafen sich regelmäßig
ungefähr 60 Studenten
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| Februar 1949 |
übernahm Vikar Kottmann die Betreuung der KSG,
neben ihm engagierte sich auch Kaplan Niederwestberg
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| Frühjahr 1951 |
zunehmende Polizeiaktionen führen zur Schließung
des „Prälat-Leffers-Heimes“
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| ab April 1951 |
fanden Veranstaltungen wieder im Pfarrhaus statt
- Montagabend-Veranstaltungen wurden
Glaubensstunden genannt
- Philosophischer Arbeitskreis wurde gegründet
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| 1952-1966 |
übernahm Pater Anton Zug SJ hauptamtlich die
Studentenseelsorge, er wurde liebevoll „PZ“ genannt
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| ab 1953 |
mittwochs 6.30 Uhr Studentenmesse in der
Schwesternkapelle Lindenstr. 2 mit anschließenden Frühstück
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| 1954 |
erstes Patronatsfest gefeiert
-
Einladung der Akademiker und anderer
Studentengemeinden aus der DDR und der Bundesrepublik)
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| 1952/54/56/58 |
Teilnahme an Katholikentagen, nach 1961 nicht
mehr möglich (Mauer)
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| ab Sept. 1955 |
Aufnahme von Fachschülern in die KSG |
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| ab Nov. 1960 |
Studenten erhalten eigenen Raum im Gemeinde-Haus
am Schröderplatz
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| ab 1962/63 |
Bilden von Fachkreisen: Medizin und Philospphie
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| 1962 |
erstmalig: Ökumenische Gebetsandacht, gemeinsame
Rüstzeiten, festakademien und Gesprächskreise der
evangelischen und katholischen Studentengemeinden
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| Sept. 1966 |
- neuer Studentenseelsorger: Pater Gerrit König
-
Studentenunruhen in den westlichen Ländern
wirkten sich auch auf die Rostocker Studenten aus.
Führung wurde bald durch die neue
Studentengeneration übernommen und die Aufgaben der Sprecher
festgelegt
- neu: Man wählte nur ein Thema für das
ganze Semester
- aus Einkehrtagen im Herbst wurden
Exerzitienkurse
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| 1967/68 |
erstes gemeinsames Semesterprogramm von ESG und KSG |
| 1968/69 |
montags 19.15 Uhr hl. Messe vor dem Vortrag |
| Frühjahr 69 |
Patfest wird umbenannt in „Rostocker
Gesprächstage“ Studenten wollen mehr Diskussion als das
feiern, die KSG soll neuen Namen bekommen
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| 1970 |
Reduzierung auf drei Vorträge im Monat, um
einen Abend für Gesprächsrunden zu nutzen
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| 1971 |
Sprengung der Christuskirche am Schröderplatz |
| ab Sept. 1971 |
neuer Studentenpfarrer: Kurt Georg Kaczmarczyk und
neues KSG-Heim im Häktweg in der neuen
Christus-Kirche
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| 1972 |
- Anlegen einer eigenen Bibliothek
-
gemeinsame Sonntagsmessen mit anschließendem
Nachmittagsprogramm
- Gründung eines Mitarbeiterkreises (MAK)
- MAK und Studentenpfarrer wählen 4 neue
Sprecher
- jährlicher Bericht an den Bischof
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| 1973 |
-
Wunsch nach Familienabenden, da zahlreiche
Ehepaare unter den Studenten waren
-
wegen geringer Teilnahme Einstellung der
wöchentlichen Studentenmesse mit anschließendem Frühstück
- neu: Besinnungstage im Advent
-
wichtiger Gehalt im Semesterprogramm seit 1968
sind Vorträge von Dr. Heidrich
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| 1976 |
neue Arbeitskreise: „Teilhard Chardin“ und
„Einführung in das Neue Testament“
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| 1977/78 |
neue Treffen: Donnerstag „Fünf-Uhr-Tee“ im KSG-Heim, 19 Uhr
Treff beim Pfarrer „Einführung in den Glauben“
- Beginn des Theaterspielens mit großem Erfolg
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| Sept. 1978 |
der Studentenpfarrer übernimmt die Warnemünder Gemeinde:
- sein Wohnort: Warnemünde
- größere Eigenständigkeit der Sprecher ist
gefordert
-
mit der ESG ergibt sich eine gute
Zusammenarbeit: gemeinsame Vortragsabende, Rüsttage,
ökumenische Gottesdienste und „Nacht des Friedens“
im Dezember
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| 1979/80 |
erstes „Norddeutsches Wochenende“ mit der KSG
aus Greifswald, aus Wismar und aus Rostock
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| 1981 |
neu: Donnerstag-Abendrunden „Von Studenten für
Studenten“, Faschingsfeier, erstes ökumenisches Sportfest und
am ersten Dienstag im Monat Mitarbeiterkreis
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| 1982 |
14-tägige ökumenische Arbeitskreise, Pfingsttreffen
katholischer Studenten in Dresden
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| 1983 |
Verabschiedung des Studentenpfarrers Kaczmarczyk nach 23
Semestern:
- neuer Studentenpfarrer wird: Dr. Ulrich
Werbs
-
Seine Verbindungen machte die Suche nach
guten Referenten für die wöchentlichen Vorträge
leichter.
- neu: am Donnerstag „Glaubensseminare“
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| 1984 |
neuer Arbeitskreis: „Geschichte der KSG“ |
| 1985 |
wieder eingeführt: Donnerstag-Frühmesse im Advent
(Roratemesse) mit anschließendem Frühstück
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| 1986 |
traditionelle Veranstaltungen der KSG seit den 89er Jahren
sind:
-
Semestereröffnungsgottesdienst, Faschingsfeiern,
Nordgemeinden-Wochenende, Patronatsfest, Theaterspielen,
Besinnungswochenenden, Studentenwallfahrt nach Rosenthal, wöchentliche
Vortragsabende, ökumenische Nacht für den
Frieden, Abend für Neuimmatrikulierte, Silvesterfeiern
und Semesterabschluß-Festgottesdienst
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In den 90-iger Jahren dann einige Veränderungen
und Neuerungen. So intensivierte sich der
Kontakt zur polnischen Partner-KSG, es wurde sportlicher
(Fußball, Volleyball), musischer (Frauenchor) und
auch technischer (Internetseiten seit 1997). Gute
Traditionen haben sich erhalten (Theater,
Besinnungswochenende, Roratemessen u.v.a.m.) und neue kamen hinzu
(Feuerzangenbowle, Masurenfahrten).
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