Vom 14.-16. Oktober hatten wir in der KSG Besuch von einer neunköpfigen Gruppe der KSG aus Danzig. Unsere Gäste kamen am späten Freitagabend an. Nach einem herzlichen Willkommen aßen wir gemeinsam erst einmal gemütlich Abendbrot. Anschließend gab es einige Spiele, um einander besser kennen zu lernen. Der Abend klang mit gemütlichem Beisammensein aus. Erst in den frühen Morgenstunden traten Gastgeber und Gäste den Weg in die Privatquartiere an.
Am Samstag hieß es dann: Frühes Aufstehen! Um 8.00 fanden sich alle zum Frühstück in der KSG ein. Fleißige Helfer hatten kein noch so zeitiges Weckerklingeln gescheut, um alles zu preparieren: Besonders der morgendliche Kaffee fand reißenden Absatz. Gegen 9.30 machten wir uns dann per Bulli auf nach Waren/Müritz. Bei strahlendem Sonnenschein führte uns der Weg zunächst zur katholischen Gemeinde vor Ort. Dort wurden wir von Bruder Martin, dem Pfarrer der Gemeinde, empfangen. Eine kurze Kirchenführung gab uns einen Einblick in die Geschichte der Katholiken in der Region. Immerhin hatten laut Chronik polnische Schnitter zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts maßgeblich dazu beigetragen, dass der Kirchenbau durchgeführt wurde. Die zweite Station war für uns ein Besuch im Müritzeum. Besonders fasziniert waren wir von den riesigen Forellen und Karpfen in den Aquarien. Um das schöne Wetter zu nutzen, machten wir uns anschließend auf den Weg in die Warener Innenstadt. Unsere Gäste und wir bestaunten sowohl das glitzernde Wasser der Müritz also auch die schmucken Häuser im Zentrum. Unser Fazit: Waren ist nicht nur für Touristen jenseits der 60 eine Reise wert!
Müde von den zahlreichen Eindrücken und vollgetankt von der herbstlichen Sonne ging es dann zurück nach Rostock. Bis zum Abendbrot nutzten vor allen Dingen unsere Gäste die Zeit, um sich Rostock etwas näher anzuschauen. Später saßen wir erneut beim leckeren, warmen Abendessen zusammen. Nach einer Liederrunde machten sich einige von uns erneut auf den Weg, um diesmal das Rostocker Nachtleben zu erkunden.
Der Sonntag und somit der Tag des (vorläufigen Abschiedes) nahte. Heldenhaft versammelten wir uns um 9.00 Uhr zur Heiligen Messe in der Christusgemeinde. Unser Studentenpfarrer, Pater Emeka, hielt in Konzelebration mit seinem polnischen Kollegen den Gottesdienst. Danach folgten alle dem leckeren Duft frisch gebackener Brötchen in den KSG-Keller, wo das Frühstück schon bereit stand. Der Abschied von unseren Gästen fiel uns zwar schwer, aber letztendlich konnten wir sie doch gut ziehen lassen: Immerhin gibt es im nächsten Frühjahr ein Wiedersehen. Im April/Mai 2012 wird sich eine deutsche Gruppe aus der KSG auf den Weg machen, um einen Gegenbesuch zu starten. Wir freuen uns schon jetzt darauf!












